Die Historie des Pferdestalls

1880 wurde das neo-barocke Gebäude von dem Architekten Schmidt für den wohlhabenden und aus Amerika zurückgekehrten Frankfurter Geschäftsmann M. L. Livingston geplant und gebaut worden. Das dreiflügelige repräsentative Bauwerk war als Pferdestall und Remise (Wirtschaftsgebäude für Fahrzeuge und Geräte) geplant.

Die Kutschen wurden mit einem Aufzug nach oben befördert. Kurz nach Fertigstellung des Gebäudes starb der Bauherr und Besitzer und der ,,Pferdestall" wechselte mehrfach den Besitzer. Unter anderem war er auch kurzfristig in Besitze der Familie Rothschild , weshalb er auch ,,Rothschild' scher Pferdestall"  genannt wird, was unkorrekt ist.

Nach dem 2.Weltkrieg residierte in dem Gebäude ein Kabarett, danach war es ein Warenlager für eine Fotowerke KG und ab 1967, als Bodenspekulanten das Westend entdeckten, geriet auch der Pferdestall in Gefahr abgerissen zu werden. Es war die Geburtsstunde des Frankfurter Häuserkampfs, der sich gegen die massive Grundstücksspekulation, den Abriss des alten Baubestandes und die Vertreibung der Bevölkerung aus dem Westend wehrte. Der gemeinsame Widerstand von politischer Studentenbewegung und dem bürgerlichen Lager,  der ,,Aktionsgemeinschaft Westend e.V. ,,  war bis dato einmalig in der Bundesrepublik. Doch die Vertreibung von fast 20.000 Menschen aus dem Viertel innerhalb von vier Jahren sorgte für Zorn und Gegenwehr.

Die Teilrettung des Viertel war das Ergebnis der Bewegung. Zu den Objekten, die nicht durch die Abrissbirne dem Erdboden gleichgemacht wurden, gehörte der ,,Pferdestall". Der Widerstand markierte auch den Wendepunkt in einer bürgerfernen Stadtplanung. 1978 kaufte die Stadt das Gebäude, 1979 wurde es als Sitz der Aktionsgemeinschaft Westend, dem Bürgertreff und dem Restaurant ,,Remise" von Oberbürgermeister Walter Wallmann eingeweiht. Nach einigen Jahren und zwei Pächterwechseln übernehmen  der FPC und Herr Franz den historischen Ort.

 

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